Nutzer sollen Kunst- und Kulturschätze aus aller Welt und aus mehreren Jahrtausenden Menschheitsgeschichte im Internet abrufen können. Ziel sei es, „das internationale und interkulturelle Verständnis und Bewusstsein zu fördern, Pädagogen Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen, mehr Inhalte, die aus anderen Gegenden als dem Westen stammen und in anderen Sprachen als Englisch vorliegen, ins Internet zu bringen, und zur akademischen Forschung beizutragen.“
Zugänglich werden sollen neben raren Buchausgaben auch Manuskripte, Karten, audiovisuelle Materialien, Architekturzeichnungen oder andere „significant cultural materials“. Und das alles kostenlos.
Umgesetzt wurde das Projekt von der Library of Congress und der UNESCO. Zu den derzeit über 30 Partnerorganisationen, die ihre Bestände zur Verfügung gestellt haben, gehören unter anderem die Nationalbibliotheken des Irak, Brasiliens, Chinas, Frankreichs und Russlands. Das Angebot steht in Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch zur Verfügung. In Deutsch leider nicht.
Die Europäische Union betreibt übrigens mit der Europeana seit Ende 2008 eine eigene digitale Bibliothek. Die gibts zumindest nach Wahl auf der Einstiegsseite dafür auch in deutscher Sprache.
Spannende Sache, nicht wahr? So sich jemand das genauer anguckt – wir freuen uns über Kommentare